Archiv des Ärzteverbandes ÖGD Baden-Württemberg

3. Landesgesundheitskonferenz Baden-Württemberg am 15. Oktober 2015 in Fellbach

Die Vorsitzende Dr. Brigitte Joggerst hat an der Landesgesundheitskonferenz als Vertreterin des ÖGD teilgenommen.

Ministerin Altpeter gab im Rahmen des „Zukunftsplan Gesundheit“ Infos zu allge-meinen Themen, Fortschritt Gesundheitsleitbild, Gesundheitsdialog, Gesetzesprojekte, zu den Modellprojekten sektorenübergreifende Versorgung in Reutlingen, Biberach, Ravensburg sowie zum gemeinsamen Projekt Ärzteversorgung im Schwarzwald-Baar-Kreis, in Rottweil und Tuttlingen.

In der Diskussion wurde auf die Dringlichkeit bei der der medizinischen Versorgung der Flüchtlinge hingewiesen, Frau Dr. Vierheilig kündigte intensive Gespräche mit RKI, ÖGD, Ärzteschaft in Kürze an. Weitere Themen waren das Präventionsgesetz, das von Herrn Dr. Wuthe vorgestellt wurde.

Weitere Infos dazu finden Sie im Mitgliederbereich.

Juli 2015 - Dr. Karlin Stark ist neue Leiterin des Landesgesundheitsamtes

Dr. Karlin Stark ist neue Leiterin des Landesgesundheitsamtes im Regierungspräsidium Stuttgart
 
Ministerialdirektor Jürgen Lämmle und Regierungspräsident Johannes Schmalzl würdigen die Verdienste des ausgeschiedenen Leiters Prof. Dr. Günter Schmolz


Zum 1. Juli 2015 übernimmt die bisherige Leiterin des Gesundheitsamts des Landkreises Heilbronn, Dr. Karlin Stark, die Leitung des Landesgesundheitsamts (LGA). Sie tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Günter Schmolz an, der bereits zu Jahresbeginn ausschied. Das Landesgesundheitsamt ist beim Regierungspräsidium Stuttgart angesiedelt, hat aber landesweite Zuständigkeiten. Dazu gehören: Als fachlich-wissenschaftliche Leitstelle für den Öffentlichen Gesundheitsdienst in Baden-Württemberg ist das Landesgesundheitsamt Drehscheibe zwischen Gesundheitspolitik, Gesundheitsbehörden und Wissenschaft. Hinzu kommen die Aufgaben des Landesarztes für behinderte Menschen, des Staatlichen Gewerbearztes und des Landesprüfungsamtes für Medizin und Pharmazie und das Approbationswesen.

„Mit Prof. Dr. Günter Schmolz verliert das Landesgesundheitsamt eine eindrückliche Persönlichkeit, der die Zukunftsfähigkeit des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) am Herzen lag. In über neunjähriger Amtszeit brachten Sie vielfältige Erfahrungen im öffentlichen Gesundheitswesen mit Tatkraft und Ausdauer in den Reformprozess, ausgelöst durch Anforderungen des demografischen Wandels und neu entstandene Erwartungen an den Standortfaktor Gesundheit, ein“, betonte Ministerialdirektor Jürgen Lämmle. „Mein persönlicher Dank und der des Sozialministeriums gilt der geleisteten Arbeit und Ihrem Engagement insbesondere auch für den Ausbau des Gesundheitsschutzes und die Qualifizierung der Beschäftigten im ÖGD durch neue Fortbildungsangebote wie beispielsweise die Etablierung einer Weiterbildung zum Amtsarzt auch in Baden-Württemberg.“

In seiner Würdigung von Prof. Dr. Schmolz verwies Regierungspräsident Johannes Schmalzl auf die gelungene Integration des Landesgesundheitsamtes in das Regierungspräsidium Stuttgart. Durch die Verwaltungsreform in Baden-Württemberg war die ehemals eigenständige Landesbehörde im Geschäftsbereich des Sozialministeriums 2005 in die Mittelbehörde eingegliedert worden. „Sie haben den Spagat, dem Sozialministerium und dem Regierungspräsidium Stuttgart gerecht zu werden, mit Bravour bewältigt und es geschafft, Synergiepotenziale in der Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen im Regierungspräsidium frühzeitig zu erkennen. Für die erfolgreiche und konstruktive Arbeit danke ich Ihnen sehr und wünsche Ihnen für Ihren Ruhestand alles Gute und vor allem eine lang anhaltende Gesundheit.“

Ab heute steht Dr. Karlin Stark an der Spitze des LGA und wird so zur Leiterin der Abteilung 9 des Regierungspräsidiums Stuttgart. Nach Abschluss des Medizinstudiums und der Promotion an der Universität Ulm begann ihre berufliche Laufbahn zunächst am Uniklinikum Ulm. Danach sammelte in Auslanderfahrungen in mehreren Krankenhäusern Englands in den Bereichen Chirurgie, Geriatrie, Pädiatrie und Innere Medizin. Zurück in Deutschland und Baden-Württemberg trat sie im März 1994 in den Öffentlichen Gesundheitsdienst ein: Zunächst im Gesundheitsamt Heidenheim tätig, wechselte sie im Januar 1998 zum Gesundheitsamt Ulm/Alb-Donau-Kreis und schließlich ab September 2004 in das Gesundheitsamt des Landratsamtes Heilbronn. Dort erfolgte 2008 die Bestellung zur Leiterin des Gesundheitsamtes.

Karlin Stark ist Fachärztin im öffentlichen Gesundheitswesen und verfügt über Weiterbildungen in den Bereichen „Naturheilverfahren“, „Sozialmedizin“, „Umweltmedizin“ und demnächst auch „Medizinhygiene“.

MD Lämmle überreichte Karlin Stark die Ernennungsurkunde, verbunden mit einem Glückwunsch zur neuen Aufgabe, dem Wunsch eines guten Starts und der Hoffnung, dass sie sich schnell im neuen Umfeld zu Recht findet. „Sie bringen mit ihrer langjährigen Berufserfahrung beste Voraussetzungen mit, den Öffentlichen Gesundheitsdienst in Baden-Württemberg auf neue Herausforderungen einzustellen und durch enge Kooperation zwischen Landes- und kommunaler Ebene attraktiv und zukunftsorientiert zu gestalten.“

Regierungspräsident Johannes  Schmalzl verwies auf das vielfältige Aufgabenspektrum des LGA, das landesweit die Themen Gesundheitsförderung/gesundheitsbezogene Prävention, Infektions- und umweltbezogener Gesundheitsschutz sowie Gesundheitsplanung und -berichterstattung umfasst. „In der Abteilung Landesgesundheitsamt haben Sie es mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu tun, die ihre Aufgaben kompetent und hoch motiviert erledigen. Dazu beglückwünsche ich Sie ganz besonders.“

„Zukunft der kommunalen Krankenhäuser“

Informationen von der Veranstaltung von Landkreistag Baden-Württemberg und ver.di am 23.01.2015 in Leinfelden-Echterdingen

Anlass für die Veranstaltung ist die problematische finanzielle Situation, in der sich viele, auch kommunale, Krankenhäuser befinden. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hatte im Dezember 2014 ein Eckpunktepapier zur Krankenhausreform vorgelegt. Die Veranstaltung in Leinfelden-Echterdingen war hochrangig besetzt, neben Frau Sozialministerin Katrin Altpeter sprachen Frau Annette Widmann-Mauz, Staatssekretärin im BMG, Herr Landrat Thomas Reumann, Vorsitzender der deutschen Krankenhausgesellschaft, Frau Irene Gölz von ver.di sowie Vertreter von Krankenkassen und Kliniken.

Herr Landrat Thomas Reumann aus Reutlingen wies darauf hin, dass in 271 Krankenhäusern in Baden-Württemberg, von denen 50% kommunal sind, jährlich 2 Millionen Patienten stationär versorgt werden. Jedes zweite Krankenhaus schreibe rote Zahlen.

Frau Sozialministerin Katrin Altpeter sagte, die Landesregierung steht zu ihrer Verantwortung für die Krankenhausinvestitionen und habe die Fördermittel um 35 Prozent erhöht! Die Ministerin sagte, dass: „Seit dem Regierungswechsel 2011 hat die Landesregierung die Fördermittel für die Krankenhausinvestitionen erheblich gesteigert: Von 337 Mio. Euro im Jahr 2011 auf 440 Mio. Euro in diesem und 455 Mio. Euro im kommenden Jahr. Eine Steigerung um 35 Prozent! Wir leisten unseren Beitrag dazu, dass auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige stationäre Versorgung überall im Land gewährleistet ist.“ Altpeter warnte aber davor, sich auf diesen Lorbeeren auszuruhen. „Die Krankenhauslandschaft ist ständig im Fluss. Deshalb brauchen wir auch weiterhin mutige Entscheidungen zur Weiterentwicklung der stationären Strukturen.“ Fusionen, Standortverlagerungen, auch die Schließung einzelner Standorte dürften kein Tabu sein, wenn es im Interesse der Patientinnen und Patienten darum ginge, langfristig eine gut erreichbare Grundversorgung einerseits und Hochleistungsmedizin an ausgewählten Standorten andererseits zu gewährleisten.

Wer weitere Informationen benötigt, kann sich gerne an Brigitte Joggerst wenden.

Antrittsbesuch bei Ministerin Katrin Altpeter MdL

Vorstellung unserer neuen Verbandsvorsitzenden Dr. Brigitte Joggerst

Bei schönstem Stuttgarter Oktoberwetter traf sich eine Delegation des Vorstandes mit Frau Ministerin Altpeter in den Räumen des Landtags am 15.10.2014. Zwischen Plenarsitzung und Presseinterview stellte sie sich eine Stunde lang unseren Fragen zur Zukunft des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD).

Brigitte Joggerst stellte die Sorge um den ärztlichen Nachwuchs des ÖGD dar. Sie machte deutlich, dass beim gegenwärtigen Wettbewerb um Ärzte und Ärztinnen der ÖGD ohne eine tarifliche Gehaltanpassung zukünftig große Probleme haben wird, seine Stellen mit qualifiziertem Personal zu besetzen, besonders auch in ländlichen Landkreisen. Die meisten der im ÖGD beschäftigten Ärztinnen und Ärzte sind zwischen 50 und 59 Jahre alt und werden demnächst ausscheiden. Dann entsteht eine Personallücke, die sich ohne finanzielle Anpassung an die Gehälter an die in Krankenhäusern tätigen Ärztinnen und Ärzte nicht schließen lassen wird, zumal eine Besetzung mit Berufsanfängern aus fachlichen Gründen nicht möglich ist.  

Die Ministerin wurde informiert, dass der Ärzteverband seine Mitglieder nicht nur in gewerkschaftlicher Hinsicht vertritt, sondern sich auch als Plattform für Austausch und Fortbildung in fachlicher Hinsicht sieht. Wir haben über die beabsichtigte Reduzierung des Umfangs des amtsärztlichen Dienstes gesprochen. Wenn auch voraussichtlich in Baden- Württemberg die Einstellungsuntersuchungen durch Änderung der Verwaltungsvorschrift in naher Zukunft wegfallen werden, so muss der ÖGD auf geänderte gesellschaftliche Veränderungen flexibel reagieren können. Jüngste Beispiele stellen die stark gestiegenen Begutachtungsaufträge im Ausländerrecht und im Beihilferecht dar. Wir konnten deutlich machen, dass mit einer wesentlichen Reduktion der Auftragseingänge auch künftig nicht zu rechnen sein wird. 

Frau Ministerin Altpeter sieht im ÖGD einen wesentlichen Bestandteil der staatlichen Daseinsvorsorge und einen wichtigen Partner in der Gesundheitsfürsorge der Bevölkerung.

Sie betont, dass sie insbesondere die Imagepflege und Öffentlichkeitsarbeit des ÖGD für ausgesprochen wichtig hält. Unter dem Eindruck der Ebola- Epidemie in Westafrika und den notwendigen Vorsorgemaßnahmen bei uns haben wir über die wichtige Rolle des ÖGD im Bereich des Infektionsschutzes gesprochen. Wir konnten die Notwendigkeit einer einheitlichen Pressearbeit der Gesundheitsämter in diesem Zusammenhang verdeutlichen und sind mit unserer Bitte nach abgestimmten Vorlagen aus dem Ministerium auf offene Ohren gestoßen.

Frau Ministerin Katrin Altpeter sagte die persönliche Unterstützung des im April 2016 in Reutlingen stattfindenden ÖGD- Bundeskongresses zu. Sie freut sich auf die Gelegenheit, die Gesundheitsstrategie des Landes mit den Schwerpunkten Gesundheitskonferenz, Gesundheitsleitbild und Bürgerbeteiligung auf Bundesebene vorstellen zu können und stellte auch eine Beteiligung an den Unkosten in Aussicht.

In entspannter Atmosphäre führten wir ein insgesamt aufschlussreiches und interessantes Gespräch. So blieb uns am Ende ein „Frau Ministerin, wir danken für das Gespräch“, bevor sie zum nächsten Termin eilte.

Dr. Antje Haack-Erdmann, Schriftführerin, Künzelsau, den 16.10.2014

Antje Haack-Erdmann, Brigitte Joggerst, Frau Ministerin Katrin Altpeter und Karlin Stark

Wahl des Hauptpersonalrats im Sozialministerium

Dr. Brigitte Joggerst in den HPR gewählt 

Die Kolleginnen und Kollegen aus dem Ämtern und aus dem Sozialministerium haben gewählt. Aus dem BBW-Wahlvorschlag wurden Frau Dr. Brigitte Joggerst und Herr Eberhard Strayle gewählt, Herr Strayle ist stellvertretender Vorsitzende des HPR und zugleich Sprecher der Gruppe der Beamten. Stellvertreter im HPR ist u.a. Dr. Klaus Walter, somit haben wir auch künftig die Möglichkeit, uns für die Belange des ÖGD im Hauptpersonalrat einzusetzen.

Vielen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrer Wahl dieses Ergebnis möglich gemacht haben!

MV 2014 und Fortbildung des Verbandes: "Schlaglichter aus den Gesundheitsämtern"

Am Montag, den 7. April 2014 fand eine vom Verband organisierte ärztliche Fortbildung im Landesgesundheitsamt in Stuttgart statt. Prägnante Vorträge aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitsamtes standen auf dem Programm und boten spannende und anregende Informationen im Sinne von "aus dem ÖGD für den ÖGD". Die Veranstaltung war gut besucht, die Beiträge wurden mit großem Interesse aufgenommen. Herzlichen Dank an alle Referentinnen und Referenten und an das diskutierende Publikum!

Nach der Mittagspause fand die Mitgliederversammlung mit Wahl des Vorstandes statt. Den Einladungsflyer finden Sie hier.

Heinrich Böll Stiftung

Wie geht es uns morgen? Wege zu mehr Effizienz, Qualität und Humanität in einem solidarischen Gesundheitswesen (Bericht von Brigitte Joggerst)

Termin am 29.04.14 in Stuttgart, Haus der Wirschaft - Vorstellung de Berichts der Gesundheitspolitischen Kommission der Heinrich Böll Stiftung - Vorgestellt von Helmut Hildenbrand, Geschäftsführer Gesundes Kinzigtal -Diskussion mit Biggi Bender, Bärbel Mielich, Frank Winkler, Almut Satrapa-Schill

Thesen: Andere Anreizsysteme im Gesundheitswesen (für Kassen und Leistungserbringer), die auf Ergebnisqualität abzielen anstatt auf Leistungszahlen.

Diskussion
• Indikatoren für Gesundheitsnutzen nicht klar und fraglich, ob überhaupt klärbar
• Sehr starke Lobbygruppen, die Veränderungen opponieren werden und bisher schon gezeigt haben, wie gut sie opponieren können (Ärzteverbände, Pharma, Medizinprodukte)
• Schwierigkeiten abzusehen, was einzelne Änderungen hinterher im Gesamtsystem bewirken (sehr überzeugend vorgetragen von Frau Bender)
• Weitgehender Konsens bzgl. Etablierung lokaler Netzwerke und neuer Kooperationsformen der Berufe, die mit Gesundheit zu tun haben
• Weitgehender Konsens, die bisherigen Hierarchien in den Gesundheitsberufen zu mindern

Link zum Bericht: http://www.boell.de/de/themen/gesundheit

Kommunalisierung findet nicht statt

18. November 2013

Eine kurze Pressenotiz schafft Klarheit: Die Kommunalisierung der Höheren Dienstes in Baden-Württemberg wird nicht stattfinden. Die Einsparungen seien nicht so hoch wie erwartet. Eine Pressemeldung der Aalener Nachrichten finden Sie hier.

Kommunalisierung des Höheren Dienstes in Baden-Württemberg (Kopie 1)

17. September 2013 - ergänzt im Oktober 2013

Wie Pressemitteilungen führender Koalitionspolitiker zu entnehmen ist, ist im Zuge der Übertragung von staatlichen Aufgaben auf die Kommunen angedacht, auch die Beamtinnen und Beamten des höheren Dienstes und vergleichbare Beschäftigte bei den Landratsämtern zu kommunalisieren. Davon wären auch die Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) an Gesundheitsämtern betroffen. Es wird die Erwartung geweckt, dass durch eine erneute Effizienzrendite und die Absenkung von Gehaltsstufen erhebliche Einsparungen in Höhe von 25 Mio. € zu realisieren sind.

Nach den Pressemitteilungen und Informationen der letzten Tage hat der Ärzteverband Öffentlicher Gesundheitsdienst reagiert und einen Brief an Herrn Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann geschrieben. Den Brief finden Sie hier.

Die Antwort von Herrn Staatssekretär Murawski vom 10. Oktober 2013 finden Sie hier.

PJ am Gesundheitsamt Frankfurt

04. November 2013

Das gab es noch nie: Erstmals in Deutschland bietet ein Gesundheitsamt den Wahlabschnitt für das PJ an. Die erste Studentin ist bereits mittendrin, die nächste steht vor der Tür. Was früher undenkbar war, ist die neue Hoffnung der Amtsärzte. Die Ärzte Zeitung online berichtete im Oktober 2013 darüber.

Kommunalisierung des Höheren Dienstes in Baden-Württemberg

17. September 2013 - ergänzt im Oktober 2013

Wie Pressemitteilungen führender Koalitionspolitiker zu entnehmen ist, ist im Zuge der Übertragung von staatlichen Aufgaben auf die Kommunen angedacht, auch die Beamtinnen und Beamten des höheren Dienstes und vergleichbare Beschäftigte bei den Landratsämtern zu kommunalisieren. Davon wären auch die Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) an Gesundheitsämtern betroffen. Es wird die Erwartung geweckt, dass durch eine erneute Effizienzrendite und die Absenkung von Gehaltsstufen erhebliche Einsparungen in Höhe von 25 Mio. € zu realisieren sind.

Nach den Pressemitteilungen und Informationen der letzten Tage hat der Ärzteverband Öffentlicher Gesundheitsdienst reagiert und einen Brief an Herrn Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann geschrieben. Den Brief finden Sie hier.

Die Antwort von Herrn Staatssekretär Murawski vom 10. Oktober 2013 finden Sie hier.

Protestveranstaltung in Stuttgart

29. Juni 2013

Bei der Protestveranstaltung haben wir die Gelegenheit ergriffen, Flagge zu zeigen und auf unsere drängensten Probleme hinzuweisen. ("Öffentlicher Gesundheitsdienst - Ärzte gesucht") Gleichzeitig wiesen wir auf die wichtigsten Aufgabenfelder der Gesundheitsämter hin (ÖGD - im Einsatz gegen gefährliche Infektionen, ÖGD - für reines Trinkwasser, ÖGD - aktiv für Kindswohl).

Gemeinsam mit den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben wir ein Zeichen gesetzt gegen die Sparbeschlüsse der Landesregierung. Die Polizei sprach von 3.000 Teilnehmern, der BBW nannte die Zahl 5.000 - welche auch stimmt, es war eine beeindruckend große Schar von Menschen.

Anhörung der Fraktionen Grüne und SPD im Landtag von Baden-Württemberg zum Öffentlichen Gesundheitsdienst

07. Juni 2013

Die Regierungparteien haben im Vorfeld der geplanten Novellierung des ÖGD-Gesetzes eine Anhörung zum ÖGD durchgeführt. Unter dem Titel "Vom Tuberkulosearzt zum Gesundheitsmanager" wurden die aktuellen Entwicklungen vorgetragen. Übrigens wurde von den Organisatoren angemerkt, dass der Titel keinesfalls die wichtige Arbeit rund um die Tuberkulose in Frage stellen will. Den Einladungs-Flyer mit den Informationen zur Veranstaltung und den Vorträgen finden Sie hier. Die Veranstaltung wurde von den Herren Abgeordneten Manne Lucha, Vorsitzender des AK Soziales der Fraktion Grüne und Rainer Hinderer, Vorsitzender des AK Soziales der Fraktion SPD, moderiert.

Es waren ca. 50 interessierte Zuhörer anwesend, in der anschließenden Diskussion konnten sie ihre Sichtweise einbringen. Die rasche Umsetzung der Konzeption zur Aus- Fort- und Weiterbildung, mit dem  "Amtsarztkurs" als Kernstück, wurde als ein vorrangiges Ziel angesehen. Die Fachärztinnen und Fachärzte sollen rasch in Baden-Württemberg ausgebildet werden können. Deshalb sollte dieser Punkt prioritär umgesetzt werden und von der Novellierung des ÖGD-Gesetzes getrennt gesehen werden. In der Diskussion wurde auch angeregt, das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg zu stärken, damit es seine koordinierende und unterstützende Funktion für den ÖGD in Baden-Württemberg und für die Gesundheitsämter der Städte und Landkreise noch besser wahrnehmen kann.  

2013 - Bad Boller Erklärung

Das Positionspapier des Ärzteverbandes ÖGD Baden-Württemberg ist das Ergebnis einer Klausurtagung des Vorstandes zur Weiterentwicklung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes in Baden-Württemberg

Das Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst ist seit fast 20 Jahren in Kraft. Seither haben sich die Erwartungen und Ansprüche an den ÖGD verändert. Das Aufgabenspektrum der Gesundheitsämter hat sich durch die gesellschaftlichen Entwicklungen und die Eingliederung in die kommunalen Verwaltungsstrukturen auch in inhaltlich-fachlicher Sicht gewandelt. Wandel bedeutet neben Risiko auch immer Chance.

Um sich in diesen Diskussionsprozess der Neuorientierung einzuschalten und sich konstruktiv an der Erstellung des zukünftigen Aufgabenprofils des ÖGD zu beteiligen, hat sich der Vorstand des Ärzteverbandes während eines zweitägigen Workshops in Bad Boll getroffen, um aus Sicht des Ärzteverbandes eine Priorisierung zukünftiger Aufgaben vorzunehmen. Wir möchten unsere Gedanken transparent machen und sie unseren Mitgliedern zur Diskussion stellen.

Die Bad Boller Erklärung finden Sie hier

Tarifverhandlungen für den Öffentlicher Gesundheitsdienst

10. Juni 2013

Am Montag, 10. Juni, haben in Köln Tarifverhandlungen für die Ärztinnen und Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst zwischen dem MB und der VKA begonnen. Sie werden im Oktober weitergeführt. 

2013 - Aufruf zur Protestveranstaltung am 29. Juni 2013

Kommen Sie bitte zahlreich zur Protestveranstaltung nach Stuttgart
am 29. Juni - Ärztinnen und Ärzte im weißem Kittel!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, am Samstag, 29. Juni 2013 findet in Stuttgart
eine Protestveranstaltung statt. Wir wollen mit allen Fachorganisationen im
BBW ein Zeichen gegen die Sparbeschlüsse der Landesregierung setzen.

Eine solche Protestveranstaltung ist politisch nur sinnvoll, solange das Gesetz über die Anpassung von Dienst- und Versorgungsbezügen in Baden-Württemberg 2013/2014 noch nicht beschlossen ist. Die Recherchen des BBW zu den terminlichen Abläufen über dieses Gesetzgebungsverfahren haben ergeben, dass dieses bereits Anfang Juli zum Abschluss kommen könnte.

Wir als Ärzteverband werden im weißen Kittel dabei sein, Warnwesten mit
Aufschrift „Gesundheitsamt“ und Schilder und Banner sind genügend
vorhanden, um auf uns und unser Anliegen aufmerksam zu machen!

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Tarifverhandlungen für den Öffentlicher Gesundheitsdienst

10. Juni 2013

Am Montag, 10. Juni, haben in Köln Tarifverhandlungen für die Ärztinnen und Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst zwischen dem MB und der VKA begonnen. Sie werden im Oktober weitergeführt. 

Verleihung der Justinus Kerner Medaille an den Reutlinger Landrat Herrn Thomas Reumann

April 2013

Mit der Justinus Kerner Medaille des Ärzteverbands Öffentlicher Gesundheitsdienst Baden-Württemberg wurde im April 2013 Herr Landrat Thomas Reumann in Anerkennung seiner Verdienste um den öffentlichen Gesundheitsdienst in Baden-Württemberg geehrt. In seiner Laudatio stellte Dr. Peter- Joachim Oertel die Tätigkeiten von Herrn Landrat Thomas Reumann für die Weiterentwicklung des Gesundheitswesen in seinen landesweiten Funktionen als Vorsitzender der baden-württembergischen Krankenhausgesellschaft und als Vorsitzender des Gesundheitsausschusses des baden-württembergischen und des deutschen Landkreistages heraus.

 

Für die Belange des öffentlichen Gesundheitsdienstes hat er stets ein offenes Ohr gezeigt und brachte der Arbeit der Gesundheitsämter Anerkennung und Wertschätzung entgegen. Er setzt sich für die Interessen des öffentlichen Gesundheitsdienstes ein und unterstützt auch in „seinem" Landkreis Reutlingen, dem er als Landrat seit 2005 vorsteht, in vorbildhafter Weise Themen der Gesundheitsförderung und -prävention. Der Vorsitzende Dr. Klaus Walter (auf dem Bild rechts) übereichte die Urkunde und die Medaille im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung. Die Justinus Kerner Medaille ist die höchste Auszeichnung des baden-württembergischen Ärzteverbandes.

Hier finden Sie den vollständigen Pressetext.

Fortbildung und Mitgliederversammlung

10. April 2013

Am Mittwoch, den 10. April 2013 findet vormittags eine Fortbildung des Verbandes im LGA Stuttgart statt, nachmittags ist die Mitgliederversammlung des Ärzteverbandes. Unter dem Titel: "Der ÖGD - Mädchen für alles oder Dienstleister mit klarem Aufgabenprofil" wollen wir Ihnen die derzeit aktuellen Überlegungen zur Zukunft des ÖGD vorstellen. Der erw. Vorstand hat in einer Klausurtagung ein Papier erarbeitet, die "Bad Boller Erklärung". 

Am Nachmittag wird die Mitgliederversammlung stattfinden, auch in diesem Jahr werden wir unsere höchste Auszeichnung, die Justinus Kerner-Medaille, an eine Persönlichkeit verleihen, die sich um den Öffentlichen Gesundheitsdienst in Baden-Württemberg außerordentlich verdient gemacht hat. 

Hier finden Sie das Programm.

Pressemeldung des BVÖGD zu nicht besetzten Arztstellen im ÖGD

18. Februar 2013 

Unter der Überschrift: "Ärztemangel gefährdet Infektionsabwehr" weist der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des ÖGD darauf hin, dass 200 Facharztstellen in deutschen Gesundheitsämtern unbesetzt sind.

In den bundesweit rund 400 Gesundheitsämtern sind mehr als 200 Facharztstellen länger als 6 Monate unbesetzt. Dies ergab eine Umfrage, die der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) in Zusammenarbeit mit dem MB in den 378 deutschen Gesundheitsämtern durchgeführt hat. Ärztinnen und Ärzte aus 186 Gesundheitsämtern (49,2%) beteiligten sich an der Umfrage im vergangenen Jahr.

Hier finden Sie den Text der Pressemitteilung zur Umfrage.

Demonstration in Düsseldorf bei der VKA

22. Februar 2013

Der Bundesverband rief am Freitag, den 22. Februar in Düsseldorf zu einer Ärzte-Demonstration auf, um für bessere  Lohn- und Arbeitsbedingungen für die Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zu streiten. An dem Aufdruck "Gesundheitsamt" waren die Kolleginnen und Kollegen eindeutig dem ÖGD zuzuordnen!

Die Demonstration fand während den Verhandlungen mit der VKA (Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände) vor deren Sitzungsräumen in Düsseldorf statt. TeilnehmerInnen aus Baden-Württemberg hatten sich auf die weite Reise gemacht, um dabei zu sein und Flagge zu zeigen!

Die Johann Peter Frank-Medaille des BVÖGD wurde an die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer für langjährige Verdienste um den Öffentlichen Gesundheitsdienst verliehen.

22. Oktober 2012

Die Gesundheitsministerin und designierte Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz,  Malu Dreyer wird für ihren Verdienst um den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) mit der Johann-Peter-Frank-Medaille ausgezeichnet. Der Bundesverband der Ärztinnen und  Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) überreicht diese Auszeichnung anlässlich des 40 jährigen Jubiläums der Medaillenvergabe während einer feierlichen Veranstaltung am 20. Oktober 2012 in Pirmasens. Die Medaillenträger des Vorjahres hielten die Laudatio und übergaben die Medaille. 

Von links: Dr. Klaus Walter, Dr. Ute Teichert-Barthel, Dr. Harald Michels, Ministerin Malu Dreyer

Vorstand zu Gast im Sozialministerium

08. August 2012 

Auf Grund der Neuorganisation des Sozialministeriums bis zum April diesen Jahres haben sich die Zuständigkeiten für den Öffentlichen Gesundheitsdienst geändert. So kam auf Wunsch des Vorstandes ein erstes Gespräch bei der „neuen" Referatsleiterin des Referates 53, Frau Sigrid Meierkord, im Sozialministerium zustande, zu dem Sie sehr gerne zusammen mit ihrer Referentin und Juristin, Frau Kirsten Schmidts, einlud. Ziel war es, sich gegenseitig besser kennenzulernen und die Grundlagen für eine gute und vertrauensvolle zukünftige Zusammenarbeit zu legen. Der neuen Referatsleiterin sind die Belange des ÖGD ja schon aus früheren Tagen gut vertraut, vor allem auch aus dem Bereich des Infektionsschutzes. Das Gespräch verlief in entspannter Atmosphäre bei sommerlichen Temperaturen und wurde von allen Beteiligten als ein erster wichtiger Schritt in Richtung einer konstruktiven und guten zukünftigen Zusammenarbeit gewertet.

Der Ärzteverband Öffentlicher Gesundheitsdienst Baden-Württemberg verleiht bei der Mitgliederversammlung 2012 in Stuttgart die Justinus-Kerner-Medaille an Herrn Dr. med. Peter-Joachim Oertel

Der Ärzteverband ÖJustinus-Kerner-Medailleffentlicher Gesundheitsdienst Baden-Württemberg hat Herrn Dr. Peter-Joachim Oertel, Amtsarzt in Tübingen, mit der Justinus-Kerner-Medaille geehrt, der höchsten Auszeichnung des baden-württembergischen Ärzteverbandes. Die Verleihung erfolgte im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung. 

Das Ärzteblatt Baden-Württemberg berichtet in der Juni-Ausgabe 2012 darüber. Hier geht´s zum LINK.  

Der Verband verleiht die Justinus-Kerner-Medaille seit 1979 für Verdienste um den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) in Baden-Württemberg. Mit Dr. Peter-Joachim Oertel ehrt der Verband eine Persönlichkeit, die sich seit vielen Jahren intensiv und erfolgreich um die Belange des Öffentlichen Gesundheitsdiensts Baden-Württemberg (ÖGD) kümmert und sich außerordentlich verdient gemacht hat. 

Dr. Oertel ist Jahrgang 1948, er wuchs in Stuttgart auf, nach dem Medizinstudium und der Weiterbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in Tübingen ist er 1982 in den Öffentlichen Gesundheitsdienst gewechselt und leitet seit 1990 das Gesundheitsamt in Tübingen. Er war von 1993 bis 2001 stellv. Vorsitzender des Ärzteverbands Baden-Württemberg. Von 2001 – 2011 hatte er den Vorsitz des Ärzteverbandes inne, 2011 stellte er sich nicht mehr zur Wahl. Er ist darüber hinaus seit Jahren im Personalrat des Sozialministeriums Baden-Württemberg und in etlichen Gremien aktiv, beispielsweise im Ausschuss Öffentliches Gesundheitswesen der Landes-Ärztekammer, den er nicht nur aus der Taufe gehoben hat, sondern in den folgenden Jahren auch entscheidend mitgeprägt hat. Ein weiteres Beispiel ist das Forum ÖGD, Kommunalpolitik und Public Health, das nach der Eingliederung der Gesundheitsämter 1995 eine wichtige Rolle spielte für eine funktionierende Zusammenarbeit dieser drei Partner.   

In seiner Laudatio hob der Vorsitzende Dr. Klaus Walter besonders hervor, dass Dr. Oertel mit großem diplomatischen Geschick beachtliche Erfolge erzielen konnte. Die Anstrengungen bezüglich einer angemessenen Vergütung der Ärzte in den Gesundheitsämtern wurden durch Dr. Oertel maßgeblich vorangetrieben. Der Ärzteverband verleiht ihm in Anerkennung seiner Verdienste die Justinus-Kerner-Medaille, die höchste Auszeichnung des baden-württembergischen Ärzteverbandes.

2011 - Verleihung der Justinus-Kerner-Medaille an Frau Sozialministerin Dr. Monika Stolz und Herrn Ministerialdirektor Thomas Halder

Anlässlich der Mitgliederversammlung des Ärzteverbandes Öffentlicher Gesundheitsdienst Baden-Württemberg verleiht der Verband seine höchste Auszeichnung, die Justinus-Kerner-Medaille, an Frau Sozialministerin Dr. med. Monika Stolz und Herrn Ministerialdirektor Thomas Halder.

Der Ärzteverband würdigt mit der Justinus-Kerner-Medaille Persönlichkeiten, die sich um den öffentlichen Gesundheitsdienst in Baden-Württemberg besonders verdient gemacht haben. Im Jahr 2011 sind dies Frau Dr. Monika Stolz und Herr Thomas Halder. Justinus Kerner (1786 – 1882) war Dichter und Arzt, dessen bleibende ärztliche Leistung in der erstmaligen Beschreibung der bakteriellen Lebensmittelvergiftung Botulismus besteht.

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2011 - Johann Peter Frank-Medaille verliehen

Dr. Klaus Walter und Dr. Harald Michels geehrt 

Die Johann-Peter-Frank-Medaille wurde den langjährigen Vorstandsmitgliedern für ihre Verdienste um den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) vom Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (BVÖGD) verliehen. Die Auszeichnung wurde anlässlich der Eröffnung des 61. Wiss. ÖGD-Bundeskongresses am 12. Mai 2011 in Trier überreicht.

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2010 - 60. Bundeskongress von BVÖGD und BZÖG in Hamburg

Führungswechsel beim BVÖGD - Ute Teichert folgt auf Klaus Walter als neue Vorsitzende des Berufsverbandes der Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst

Dr. med. Ute Teichert wurde am 30. April 2010 in Hamburg von der Mitgliederversammlung des Berufsverbandes der Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (BVÖGD) zur neuen Bundesvorsitzenden gewählt.

Die 47-jährige Fachärztin für öffentliches Gesundheitswesen löst Dr. Klaus Walter (Aalen) ab, der den Verband seit 2001 führte und nicht erneut kandidierte. Ute Teichert leitet das Gesundheitsamt im rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler. Sie ist die erste Frau an der Spitze des BVÖGD, der in diesem Jahr sein 60jähriges Bestehen feiert.

„Mir ist es ein besonderes Anliegen, auf die Probleme des fehlenden ärztlichen Nachwuchses in den Gesundheitsämtern aufmerksam zu machen", so Ute Teichert anlässlich ihrer Wahl zur Vorsitzenden. „Außerdem muss die Arbeitsfähigkeit des öffentlichen Gesundheitsdienstes erhalten bleiben. Dies wird nur gelingen, wenn die Ärzte in den Gesundheitsämtern für ihre Arbeit die gleiche Vergütung erhalten wie angestellte Ärzte, die in anderen Bereichen tätig sind.“

ENGAGEMENT für die GESUNDHEIT der Bevölkerung

11. April 2012 

Das Jubiläumsbuch "1950-2010 - 60 Jahre BVÖGD" wurde kostenlos an alle Mitglieder des Bundesverbandes und der Landesverbände verteilt und auch (bis 2016) an neue Mitglieder verschickt, so lange der Vorrat reichte. Mittlerweile ist die Auflage von 4.000 Exemplaren auch in Baden-Württemberg vergriffen.

Der Inhalt steht zum Download zur Verfügung: 
http://www.aerzte-oegd-bw.de/verband/download-60-jahre-bvoegd-buch/

2010 - Gesundheitsministerin Dr. Monika Stolz: „Öffentlicher Gesundheitsdienst hat wichtige Aufgaben“

Ärztinnen und Ärzte treffen sich zur gemeinsamen Tagung

„Der Öffentliche Gesundheitsdienst hat wichtige Aufgaben. Ich denke hier beispielsweise an den Schutz der Bevölkerung vor übertragbaren Krankheiten oder an Prävention und Gesundheitsförderung. Durch seine besondere Gemeinwohl- und Neutralitätsverpflichtung hebt sich der Öffentliche Gesundheitsdienst von anderen Anbietern von Gesundheitsdienstleistungen ab“, stellte Gesundheitsministerin Dr. Monika Stolz am Mittwoch, den 23.6.2010 in der Landesakademie Ochsenhausen fest. Bei der Amtsärztetagung erklärte die Ministerin, dass es ihr ein besonderes Anliegen sei, den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) weiterhin zu unterstützen.

2008 - Dienstaufgaben der Gesundheitsämter im gerichtsärztlichen Dienst

Durchführung des gerichtsärztlichen Dienstes durch die Gesundheitsämter Bek. des JuM vom 21. Januar 2008 (3134/0236)
- Die Justiz S. 66 -

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2008 - Das Gesundheitsamt im dbb magazin

"Saubere Läuse"

Unter dieser Überschrift steht ein Artikel im dbb magazin über die Aufgaben der Gesundheitsämter, am Beispiel des Geschäftsbereichs Gesundheit im Landratsamt Ostalbkreis.

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2006 - Famulatur im Öffentlichen Gesundheitsdienst

2004 - ÖGD: Mehr Steuerungsfunktion gefordert

Interview mit Dr. Klaus Walter, dem Vorsitzenden des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) im Deutschen Ärzteblatt

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) ist gestärkt aus Krisen der vergangenen Jahre, sei es der Ausbruch neuer Infektionskrankheiten, die Gefährdung durch Bioterrorismus oder auch durch Umweltkatastrophen, hervorgegangen – so die Einschätzung von Dr. med. Klaus Walter,Vorsitzender des Berufsverbandes der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD).

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2002 - Interview zum Bundeskongress in Halle (Saale)

Unter dem Motto „Gesundheitsziele – eine Herausforderung für den ÖGD“ fand Ende Mai in Halle der 52. wissenschaftliche Kongress der Verbände der Ärzte und Zahnärzte des ÖGD statt. Das Deutsche Ärzteblatt fragte beim Vorsitzenden Dr. Klaus Walter nach, welchen konkreten Handlungsbedarf er hinsichtlich der künftigen Aufgabenschwerpunkte des ÖGD sieht

Walter: Die Gesundheitsämter müssen auf Qualität setzen. Neben den gutachterlichen Aufgaben muss ein Gesundheitsamt kompetent Stellung nehmen zu ansteckenden Krankheiten, Trink- und Badewasser, umweltmedizinischen Fragen, Jugendgesundheit und vielem mehr. Gesundheitsförderung und präventive Angebote auf der Basis einer lokalen Gesundheitsberichterstattung sind weitere Arbeitsschwerpunkte.

Das vollständige Interview ist als "Nachgefragt" im Anschluss an den Artikel von Grunow und Trojan abgedruckt, Sie finden ihn hier.

2000 - ÖGD-Kongress in Baden-Württemberg

Der Bundeskongress 2000 in Schwäbisch Gmünd in Baden-Württemberg - 50. wissenschaftlicher Bundeskongress von BVÖGD und BZÖG
Beim Kongress in Schwäbisch Gmünd wurde eine Tradition geboren: alle Betreuerinnen und Mitarbeiter desGesundheitsamtes trugen gelbe Schals oder Tücher und waren so auf den ersten Blick als Servicepersonal zu erkennen. Das Team des Gesundheitsamtes Ostalbkreis, an der Spitze Frau Edith Herzog, betreute die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses, sorgte für Technik und beantwortete alle Fragen der Teilnehmer oder Referenten.

Eröffnungsfotos